Neues Augusteum

Auf den Spuren der Dominikaner

Mittelalterliche Wandmalereien sind nun im Neuen Augusteum zu sehen. In dem neu eröffneten Durchgang zum Hörsaalgebäude kann man Fresken aus dem 15. und 16. Jahrhundert bestaunen.
Die Wandmalereien im Übergang zum Augusteum.

Als Goethe damals in Leipzig weilte, standen sie noch – Wandmalereien aus dem Dominikanerkloster. Nach der Restaurierung und Aufbereitung sind sie nun wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. 

Das Dominikanerkloster stand an der Stelle, wo das heutige Neue Augusteum steht. Nach der Reformation wurde das Gebäude Universitätseigentum. Die Wandmalereien befanden sich im damaligen Bibliotheksgebäude, welches im 19. Jahrhundert abgerissen wurde. Die Fresken konnten aber samt Mauern erhalten werden.

Auf sechs Wandfeldern wurden die Malereien durch Diplom-Restaurator Albrecht Körber aus Dresden restauriert. Unter anderem wurden Salz und störende Überzüge entfernt und somit die Lesbarkeit verbessert.

 

Prof. Dr. Rudolf Hiller von Gaertringen, Leiter der Kustodie und Restaurator Albrecht Körber im Interview mit Moderator Andreas Hönig.
 

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Peggy Strauchmann
05.02.2014 - 08:06
  Kultur