Universität Leipzig

Archäologie von Kürzungen betroffen

Letzte Woche gab die Uni Leipzig bekannt, welche Stellen bis Ende 2014 gekürzt werden sollen. Allein im Institut für Archäologie sollen drei Stellen gekürzt werden, was drastische Folgen hätte. Die Betroffenen möchten sich nicht geschlagen geben.
Moderator Felix Gebhardt mit Martin Tombrägel vom Institut für Achäologie

Einem gesamten Institut, zwei Studiengängen und insgesamt 48 Stellen in sechs Fakultäten stehen umfangreiche Kürzungen bevor. Auch die Archäologie ist davon betroffen. Drei von fünf Mitarbeiterstellen sollen gestrichen werden, darunter die einzige Professur der Archäologie. Diese Vorgänge sind Sparmaßnahmen des Landes Sachsen.

Durch die Kürzungen, die bis Ende 2014 durchgeführt werden sollen, könnte die Archäologie nicht weiter betrieben werden. Die Weiterführung mit nur einem wissenschaftlichen und einem technischen Mitarbeiter sei unmöglich, so Martin Tombrägel vom Institut für Archäologie.

Das Institut der Archäologie gilt als aufstrebend und erfolgreich. Das beweise laut Tombrägel auch der voll ausgelastete Studiengang. Dass dieser gekürzt werden soll, ist für viele unbegreiflich. Um dagegen vorzugehen, so der Assistent der Archäologie, möchten sich die Theaterwissenschaften - die ebenfalls von Kürzungen betroffen sind - und die Archäologie zusammenschließen.

Martin Tombrägel erklärt die Situation am Archäologie-Institut im Gespräch mit Moderator Felix Gebhardt
 

Kommentare

Mein Sohn hat in diesem Semester in Leipzig sein Archäologie-Studium aufgenommen, nachdem er sehr lange recherchiert und sich informiert hatte, wo dieses Studium so aufgebaut ist, wie es ihm zusagt. Sein Studium gefällt ihm sehr gut! Aber mit den anstehenden Kürzungen ist zu überlegen, ob eine Fortführung des Studiums in Leipzig überhaupt noch sinnvoll ist.

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