Ministerium für Staatssicherheit der DDR

25 Jahre Stasi-Museum

Im Herbst 1989 fragen Leipziger Montagsdemonstranten noch: „Krumme Ecke, Schreckenhaus / Wann wird ein Museum draus?” - ein Jahr später setzte man die Idee tatsächlich um: aus der Bezirksverwaltung der Stasi wurde ein Museum.
"Uns war damals gar nicht klar, was wir taten", erinnert sich der Leiter der Gedenkstätte Tobias Hollitzer

"Uns war damals gar nicht klar, was wir taten", erinnert sich der Leiter der Gedenkstätte in der "Runden Ecke", Tobias Hollitzer an die Besetzung der Leipziger Stasi-Zentrale im Dezember 1989.

Nur wenige Monate später eröffnete am 31. August 1990 in den Büros des DDR-Geheimdienstes eine Ausstellung über dessen Arbeit. Im Eckhaus am Diettrichring war von 1950 bis 1990 die Bezirksverwaltung des Ministeriums für Staatssicherheit. Nun kümmert sich das Bürgerkomitee Leipzig um die Aufarbeitung, bei der unter anderem die Strukturen der Stasi im Mittelpunkt stehen.

Hier bei uns im Haus kann man lernen, was es bedeutet, wenn Freiheit und Demokratie, die wir nun seit 25 Jahren als was ganz selbstverständliches empfinden und Tag für Tag haben.

Tobias Hollitzer, Leiter der Gedenkstätte

Mit Zeitzeugengesprächen, einer Podiumsdiskussion und einem Festakt das Stasi-Museum nun ihr 25-jähriges Bestehen. 

Unser Reporter Alexander Moritz war im Museum und hat mit dem Leiter der Gedenkstätte, Tobias Hollitzer, gesprochen: 

 

 

 

Kommentieren

Alexander Moritz, Nil Idil Cakmak
28.08.2015 - 14:23