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Mittwoch, 28. Dezember 2016

Mi 28.12.

Leipzig produziert den meisten Müll sachsenweit

Die Leipziger produzieren in Sachsen den meisten Müll. Das geht aus der Abfallbilanz des sächsischen Landesumweltministeriums hervor. Demnach kamen 2015 auf jeden Leipziger rund 144 Kilogramm Restmüll. Das ist ein Sechstel mehr als im sächsischen Durchschnitt. Der beträgt 125 Kilogramm. Bei den Bioabfällen liegt Leipzig hinter den anderen sächsischen Großstädten zurück. Ein Leipziger produziert im Durchschnitt 35 Kilogramm Biomüll. In Chemnitz hingegen ist es die doppelte Menge. Insgesamt wurden in Sachsen vergangenes Jahr 1,3 Millionen Kilogramm Abfälle erzeugt.

Veröffentlicht: 28.12.2016 - 18:42
Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaft 2017 in Leipzig

Im kommenden Jahr finden in Leipzig zum sechsten Mal die deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften statt. Nach Angaben der Stadt ist das nur eine der zahlreichen Großsportveranstaltungen, die nach Leipzig kommen. Unter anderem werde auch die Frauen Handballweltmeisterschaft ausgetragen. Außerdem würden wieder mehrere Marathons gelaufen. Und auch das internationale Tennisturnier Leipzig Open 2017 und die Weltmeisterschaft im Latein-Tanz werden in der Stadt ausgetragen. Leipzig fördert den kommunalen Sport mit mehr als drei Millionen Euro. Davon fließt fast ein Drittel in die großen Sportveranstaltungen.

Veröffentlicht: 28.12.2016 - 18:41
Außerschulisches Angebot für Schulschwänzer

Ab Januar beginnt im Landkreis Leipzig ein außerschulisches Hilfsangebot für Schulschwänzer. Wie der MDR berichtet, findet das Projekt im Waldbad in Zwenkau statt. Das Angebot soll sich an 15 bis 20 sogenannte Schulabstinenzler richten. Den Schulschwänzern solle dadurch eine Tagesstruktur gegeben werden. Außerdem könnten sie wieder in den Schulalltag integriert werden. Das Projekt wird nach MDR-Angaben vom Verein Columbus Junior getragen. In diesem Jahr seien vom Landkreis Leipzig insgesamt 180 Anzeigen wegen Schulpflichtverletzung gestellt worden.

Veröffentlicht: 28.12.2016 - 18:38
Nabu sieht Wildtiere durch Stadtwachstum bedroht

Der Naturschutzbund Leipzig sieht Wildtiere durch das starke Wachstum der Stadt bedroht. Nach Angaben der Organisation kamen in diesem Jahr 3.000 Wildtiere durch menschliches Handeln um. Es handele sich um Igel, Frösche, Kröten, Molche und Vögel. Die Tiere seien überfahren worden oder gegen Fensterscheiben geflogen. Ein weiteres Problem stelle die stärkere Bebauung dar. Dadurch gingen Brachflächen verloren, auf denen Wildtiere sonst Nahrung im Stadtgebiet fänden.

Veröffentlicht: 28.12.2016 - 18:36
Sport am Abend

Die Damen des Handballclubs Leipzig spielen zum letzten Mal in diesem Jahr. Sie treffen auswärts auf die HSG Bad Wildungen Vipers. Anwurf ist 19 Uhr. Die Leipzigerinnen belegen derzeit Platz sechs in der Bundesliga-Tabelle. Der HSG liegt auf Platz zwölf. Das nächste Spiel des HCL findet in einer Woche statt. Dann treffen die Leipzigerinnen zu Hause auf den VfL Oldenburg. Am Abend spielen auch die Eishockey-Männer der Icefighters Leipzig. Sie treffen zu Hause auf den MEC Halle 04. Anpfiff ist um 20 Uhr. Die Icefighters stehen momentan auf Tabellenplatz sieben der Oberliga. Vor den Leipzigern liegt der MEC Halle 04 auf Platz sechs.

Veröffentlicht: 28.12.2016 - 18:34
Sachsen will 2017 mehr Elektrofahrzeuge herstellen

2017 sollen in Sachsen mehr Elektrofahrzeuge hergestellt werden. Das sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig von der SPDim Interview mit der dpa. Nun wolle auch Volkswagen in Sachsen E-Fahrzeuge produzieren. Außerdem plane Daimler in Kamenz die größte Batteriefabrik Europas bauen. Auch in der Forschung sei Sachsen gut aufgestellt. Laut dem Netzwerk Automobilzulieferer Sachsen beschäftigen sich rund 30 Institute mit der Forschung rund um die Elektromobilität. In Sachsen sind rund 81.000 Menschen in der Automobilbranche tätig.

Veröffentlicht: 28.12.2016 - 10:02  |  Aktualisiert: 28.12.2016 - 10:05
Arbeitsagentur zieht positive Jahresbilanz

Die Arbeitsagentur zieht eine positive Jahresbilanz. Sie teilte auf Anfrage mit, dass es zurzeit die geringste Arbeitslosenquote seit 1991 gibt. Insgesamt gebe es etwa 23.000 Arbeitslose in Leipzig. Gründe dafür sind die gute Konjunktur und die sich wieder verjüngende Gesellschaft aufgrund von Zuwanderungen. Der positive Trend werde auch im nächsten Jahr erwartet. Im Sachsenvergleich haben Leipzig und Chemnitz jedoch immer noch die höchste Arbeitslosenquote.

Veröffentlicht: 28.12.2016 - 10:03
Innenminister Ulbig unterstützt Videoüberwachung

Sachsens Innenminister Markus Ulbig unterstützt die Videoüberwachung für mehr Sicherheit. Seine Aussage wirft eine sachsenweite Debatte auf. Schon vor dem Berliner Terroranschlag wurde debattiert, ob man öffentliche Plätze mit Videokameras überwacht. Sachsen Innenminister Ulbig von der CDU hält eine solche Überwachung für möglich. Der sächsische Datenschutzbeauftragte Andreas Schurig jedoch warnt, dass die Überwachung nicht zu mehr Sicherheit führen würde. Sie würde nach der Tat bei der Fahndung helfen. Die Täter abschrecken, ihre Tat auszuüben, würde sie wohl aber nicht. Die sächsische Polizei hat zurzeit vier Videoüberwachungsanlagen installiert. Diese befinden sich alle in Leipzig, unter anderem am Connewitzer Kreuz und in der Eisenbahnstraße.

Veröffentlicht: 28.12.2016 - 10:00
Kaum Wachstum beim Ostdeutschen Maschinenbau

Die Branche des ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbaus wächst kaum. Wie der zugehörige Verband mitteilte, geht das schon seit fünf Jahren so. Schuld daran seien vor allem die größtenteils ausbleibenden Geschäfte mit Russland und die schwachen Märkte in China und Indien. Außerdem mangele es dem Maschinenbau an Nachwuchs. Im kommenden Jahr hofft der Verband trotzdem auf ein geringes Wachstum. Im ostdeutschen Maschinenbau sind mehr als 81.000 Menschen beschäftigt.

Veröffentlicht: 28.12.2016 - 09:59
Neuer Hochwasserschutzkanal

Im Norden von Leipzig soll ein Kanal für Hochwasserschutz gebaut werden. Wie die Leipziger Volkszeitung berichtet, betreffen die Baupläne die Parthe. Sie beruft sich dabei auf das Umweltministerium. Bei Hochwasser soll das Wasser der Parthe nicht mehr in die Weiße Elster umgeleitet werden. Stattdessen wolle man einen Kanal zur Neuen Luppe bauen. Insgesamt soll der Kanal 15 Millionen Euro kosten. Für wann ein Baubeginn geplant ist, ist noch nicht bekannt.

Veröffentlicht: 28.12.2016 - 09:56

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